Forschungszulage für Forschung und Entwicklung in der Lebensmittelindustrie nutzen

  • Von Salma Tarek
    • 13-06-2022
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Forschungszulage für Forschung und Entwicklung in der Lebensmittelindustrie nutzen

Die Verantwortung der Lebensmittelindustrie

Ganz bis nach Afrika muss man allerdings gar nicht schauen, um zu sehen, dass die Lebensmittelindustrie auf vielen Gebieten innovativer werden muss.  Das zeigt sich ganz profan beim Betreten eines Supermarkts. Wer sich auf die Fahnen schreibt, plastikfrei einzukaufen, wird gleich in der Gemüseabteilung ausgebremst. Von der Biogurke über den Eisbergsalat bis zum Dreierpack Zucchini: Obst und Gemüse kommt viel zu oft in Folie verschweißt daher. Nicht einmal Orangen gibt es vielerorts ohne Kunststoffnetz. Weiter geht es am Kühlregal. Hier wäre man froh, es wäre ‚nur‘ Folie, in die Butter, Joghurt, Milch und Quark verpackt sind. Doch Becher, Schalen, Boxen, Tetra Paks aus mehrschichtigen Kunststoffpräparaten, Polypropylen, Polyethylen und sonstigen Verbundstoffen machen ein nachhaltiges Einkaufen unmöglich. Dem entgeht in Teilen, wer sich an der Frischetheke Käse, Wurst & Co in ein mitgeführtes Behältnis abwiegen lässt. Spätestens in der Waschmittelabteilung jedoch, im Dosenregal oder bei den Knabbereien für einen entspannten Fernsehabend ziehen Einwegverpackungen unseren ökologischen Fußabdruck vollends ins Negative. Da hilft auch die Gelbe Tonne nicht, die uns ein Recycling des ganzen Kunststoff-Wahnsinns verspricht.

Denn Recycling ist keine 100-prozentige Wiederverwertung. Rezyklate aus Kunststoffabfällen dienen zwar als Ausgangsstoff für neue Produkte und ersetzen einige Rohstoffe. Zum mechanischen Recycling eignet sich Stand heute allerdings nur knapp die Hälfte der insgesamt etwa 7 Millionen Tonnen bundesweiter Kunststoffabfälle. Der Rest wird verbrannt (52,8 Prozent) oder auf Mülldeponien verklappt. Die gewonnenen Rezyklate wiederum sind in der Regel minderwertiger als ihr Ursprung. Nur etwa 15 Prozent des Kunststoffs einer PET-Flasche kann erneut zu einer PET-Flasche verarbeitet werden. Der weitaus größte Teil besteht aus neuem Kunststoff – und damit aus Erdöl.
Wer das weiß, erkennt: So geht es nicht weiter! Und steckt in dem oben beschriebenen Dilemma: Plastikfreies Einkaufen ist nahezu unmöglich.

Die Zukunft der Lebensmittelindustrie

Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass mit Hochdruck an völlig neuartigen (Um-)Verpackungen ebenso geforscht wird wie an einer nachhaltigen land- und viehwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion. Wer das tut, wird in Deutschland und der EU mit hohen Subventionen gefördert. Eine davon ist die Forschungszulage für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Lebensmittelindustrie. Das Förderprogramm ist grundsätzlich themenoffen. Doch FuE-Projekte der Lebensmittelindustrie, die darauf abzielen natürliche Ressourcen einzusparen und umweltschonende Verpackungen zu entwickeln, haben beste Chancen auf die staatliche Unterstützung. Ebenso Forschungsbemühungen, die sich mit der Ernährung der Zukunft beschäftigen. Es gilt, den weltweit steigenden Nahrungsmittelbedarf unter den erschwerten Bedingungen des Klimawandels zu decken. Fisch, Fleisch und Milchprodukte aus biotechnologischen Verfahren könnten Teil der Lösung sein. Nach aktuellen Erkenntnissen würden sie den ökologischen Fußabdruck, den herkömmlich produzierte Nahrungsmittel hinterlassen, deutlich reduzieren. Durch Fermentation erzeugte Proteine beispielsweise könnten massiv Weideflächen für die Rinderzucht einsparen. Damit würden auch der Pestizideinsatz sowie CO2– und Ozon-schädigende Methan-Emissionen auf ein Minimum reduziert. Forschung in diese Richtung kann zu gänzlich neuen Haltbarkeiten unserer Lebensmittel führen. Das wiederum würde den Transport vereinfachen, Kühlketten überflüssig machen und Hungersnöte in den unwirtlichen Regionen unserer Erde bekämpfen.

Lohnt sich die Forschungszulage für FuE in der Lebensmittelindustrie?

Molkereien und Lebensmittelhersteller wie Zott, Iglu und viele weitere haben längst Produkte auf den Markt gebracht, die ohne tierische Rohstoffe auskommen. Veganer Käse, Fleisch- und Fischersatz sind ihren tierischen Verwandten molekularbiologisch gleich – und schmecken. Gemeinsam mit den Verpackungsherstellern ist hier eine ganze Branche im Umbruch. Rohstoffschonende Lebensmittel, verpackt in vollständig recyclebaren Monolaminaten – so könnte eine Zukunft aussehen, die uns den Hunger in großen Teilen unserer Welt besiegen UND die Klimaziele von Paris noch erreichen lässt.

Forschungen, die dies ermöglichen, werden daher aus gutem Grund gefördert. Wir bei LEYTON sorgen dafür, dass Unternehmen die bereitgestellten Gelder auch erhalten, indem unsere wissenschaftlichen Berater das passende Förderprogramm auftun. Und indem sie erfolgreiche Anträge verfassen und bei den zuständigen Behörden einreichen. Der Aufwand auf Seiten unserer Klienten ist überschaubar: Zeitlich liegt er bei etwa drei Stunden – den Rest erledigt der LEYTON-Berater. Finanziell besteht ohnehin kein Risiko, denn vergütet wird unsere Leistung nur im Erfolgsfall. Worauf also warten, wenn eine Forschungszulage mit bis zu 1 Million EURO jährlich winkt? Und das nicht nur für Zukunftsprojekte, sondern auch für laufende und nach dem 2. Januar 2020 bereits durchgeführte.

Buchen Sie gleich einen Termin bei den Branchenexperten von LEYTON und lassen Sie sich über die Förderfähigkeit Ihrer FuE-Vorhaben in der Lebensmittelindustrie beraten!

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Salma Tarek Marketing Manager LEYTON Deutschland
Salma Tarek

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