Das Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen
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Mit dem Förderprogramm KMU-innovativ unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Gefördert werden industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in der Spitzenforschung. KMU sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts.
Leyton identifiziert das passende Technologiefeld, prüft die Förderfähigkeit und unterstützt Sie dieses Fördermittel zu beantragen.
Bewerbungsstichtage: 15. April und 15. Oktober.
Für KMU-innovativ kommen anspruchsvolle Forschungsprojekte infrage. Diese Projekte können von kleinen und mittleren Unternehmen als Einzel- oder in Verbundvorhaben eingereicht werden.
Als KMU gilt ein Unternehmen, das weniger als 250 Beschäftigte hat sowie einen Jahresumsatz von max. 50 Millionen oder eine Jahresbilanzsumme von max. 43 Millionen Euro erzielt. Diese Unternehmen profitieren von einem 10-prozentigen KMU-Bonus.
Genauso können mittelständische Unternehmen mit max. 999 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von 100 Mio. € einen Antrag stellen. Auch mehrere KMU in Kooperation mit Forschungseinrichtungen oder mit anderen Unternehmen (auch Nicht-KMU) können sich bewerben. Bei Verbundvorhaben wird ein Projektkoordinator gewählt, der in der Regel ein mittelständisches Unternehmen ist.

Für KMU-innovativ können Projektkosten in folgenden Bereichen geltend gemacht werden:
Lohn- und Gehaltskosten der am Projekt beteiligten Mitarbeitenden
z. B. für Werkzeuge und Instrumente, die anteilig der Projektlaufzeit berechnet werden
Aufträge an Dritte
Sonstige Kosten, die im Rahmen des F&E-Projekts angefallen sind.
Die Förderhöhe hängt von der Größe und dem Alter des Unternehmens ab, genauso wie von der Projektart (Einzel- oder Verbundprojekt). Die Förderquoten liegen zwischen 50 und 60%; KMU profitieren von einem 10-prozentigen Bonus. Bei Beteiligung einer Hochschule wird eine Projektpauschale von 20% gewährt.
Grundsätzlich gibt es keine feste Obergrenze an maximalen Förderkosten. Die typische Gesamtzuwendung beläuft sich auf ca. 1 bis 1,25 Mio. Euro.
| Förderquoten | Stichtag April | Stichtag Oktober |
|---|---|---|
| KMU | 60% | 70% |
| Mittelständische Unternehmen | 50% | 60% |
| Forschungseinrichtungen | 100% | 100% |
Gefördert werden risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die auf neuesten Forschungsergebnissen basieren und über übliche Unternehmensaktivitäten hinausgehen. Sie sollten wirtschaftliche Perspektiven bieten und ein hohes Anwendungspotenzial sowie Marktnähe aufweisen.
Das F&E-Projekte muss in eines der vorgegebenen Themenbereiche passen.
In diesen Technologiefeldern ist es möglich einen Antrag zu stellen:
● Bioökonomie:
Innovationen im biotechnologischen Bereich, z. B. Entwicklung neuer Biokatalyse-Verfahren, Miniaturisierung und Einsatz smarter Sensorik bei biologischen Verfahren
● Biomedizin:
Industrielle Forschung und Entwicklung in der Medizin und Biotechnologie, u. a. Entwicklung neuer Medikamente, Diagnostik- und Analysemethoden sowie präklinischen Innovationen
● Elektronik und autonomes Fahren; High Performance Computing:
F&E-Projekte mit Elektronik-, Mobilitäts- bzw. Software- & Hardware-Fokus, die eine hohe Innovations- und Technologiedynamik aufweisen, z. B. Elektroniksysteme, Systeme für autonomes Fahren, Automatisierungen
● Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT):
Schwerpunkt auf Lösungen im Bereich Software, Daten, Kommunikation und Digitalisierung, z. B. IT-Systeme, Kommunikationslösungen und IT-Sicherheit
● Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität:
Förderung von Innovationen, die Gesundheits-, Assistenz- oder Lebensqualitätsanwendungen adressieren, z. B. Assistenzsysteme, Roboter, Technologien für Reha oder Therapien
● Klima und Energie:
Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz
● Materialforschung:
Fokus auf neue Materialien, Werkstoffe und Innovationen im Materialbereich, u. a. Entwicklung von Nanomaterialien und Werkstoffoptimierungen
● Medizintechnik:
Förderung von medizintechnischen Geräten, Technologien und Verfahren, z. B. Implantate oder Diagnostiksoftware
● Photonik- und Quantentechnologien:
Förderung von Photonik- und Quanten-F&E-Projekten mit Markt- und Anwendungsbezug, u. a. Optische Messtechnik und Beleuchtungstechnologie
● Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft:
Förderung von Projekten, die auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft abzielen, u. a. Entwicklung von Verfahren zum Recycling oder Kreislaufwirtschaftslösungen
● Zukunft der Wertschöpfung:
Industrielle Transformation, neue Produktions- und Geschäftsmodelle, Digitalisierung und Wertschöpfungsketten, z. B. mit Bezug zur Industrie 4.0
Finanzieller Vorteil der Förderung durch KMU-innovativ: Reduzierung der finanziellen Belastung von risikoreicher Forschung durch eine Förderung von bis zu 70% aller zuwendungsfähigen Kosten für kleine und mittelständige Unternehmen.
Schnelles Antragsverfahren: Die Begutachtung der Projektskizze und die Prüfung des Antrags dauern jeweils zwei Monate. Stichtage sind der 15. April und 15. Oktober.
Ideal für Förderneulinge: Auch kleine und junge Unternehmen können diese Förderung beantragen. Rund die Hälfte der beteiligten KMU hat sich erstmals um das Fördermittel beworben.
Wenn Sie ein innovatives Forschungsprojekt umsetzen, das für eine KMU-innovativ-Förderung infrage kommen könnte, ist Leyton der richtige Ansprechpartner für Sie. Unsere Fördermittel-Expert:innen haben bereits zahlreichen Unternehmen erfolgreich zu einer Förderung verholfen, darunter auch KMU-innovativ.
Fragen Sie hier Ihr unverbindliches Erstgespräch mit unseren Expert:innen an, um Ihre Förderchancen zu ermitteln!