Unterstützung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit für den Mittelstand
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Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist eines der bedeutendsten Förderprogramme in Deutschland. Mit dem ZIM werden anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus allen Branchen gefördert, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Förderfähig sind vor allem Projekte in Frühphasen, vor ihrem Markteintritt. Für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgrad sowie die Marktchancen der F&E-Projekte entscheidend.
Gefördert werden KMU – mittelständische Unternehmen bis max. 999 Mitarbeitende –, die ihre Projekte entweder als Einzel- oder als Verbundvorhaben einreichen können. Letztere können KMU in Zusammenarbeit mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen umsetzen.
Auch Netzwerkprojekte sind möglich. In diesem Fall müssen die sogenannten Innovationsnetzwerke aus mindestens sechs kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie weiteren Partnern wie Forschungseinrichtungen, Großunternehmen und sonstige Einrichtungen zusammengesetzt sein. Internationale Innovationsnetzwerke bestehen aus mindestens vier Unternehmen dieser Art sowie einer ausländischen Einrichtung.
ZIM-Durchführbarkeitsstudien
Vor Start des F&E-Projekts können teilnehmende Unternehmen optional eine Durchführungsbarkeitsstudie umsetzen. Ziel ist es, die Realisierbarkeit und die Erfolgschancen des F&E-Projekts zu ermitteln. Die Laufzeit der Durchführbarkeitsstudie darf maximal acht Monate betragen und es können maximal zwei Studien pro Unternehmen innerhalb von 12 Monaten erfolgen. Hierbei können bis zu zwei externe Dienstleister miteinbezogen werden.

Bei ZIM können folgende Kosten geltend gemacht werden:
Arbeitgeberbrutto der am Projekt beteiligten Mitarbeitenden
z.B. F&E-Aufträge an Forschungseinrichtungen oder Fertigungsdienstleister
pauschaler Zuschlag auf die zuwendungsfähigen Personalkosten, u. a. Materialkosten, Gerätekosten, Reisekosten, Abschreibungen auf projektspezifische Anlagen
Die Förderhöhe hängt von der Größe und dem Alter des Unternehmens ab, genauso wie von der Projektart (Einzel- oder Verbundprojekt). Die Förderquoten liegen zwischen 25% und 50%. KMU profitieren von einem 10-prozentigen Bonus.
Bei KMU-innovativ gibt es keine feste Obergrenze an maximalen Förderkosten. Eine typische Gesamtzuwendung beläuft sich auf ca. 1 bis 1,25 Mio. Euro.
| Einzelprojekte | Kooperationsprojekte | Durchführbarkeitsstudien | |
|---|---|---|---|
| Zuwendungsfähige Kosten | Max. 690.000 € | für Unternehmen: je Teilprojekt bis max. 560.000 €
für Forschungseinrichtungen: je Teilprojekt bis 280.000 €. Forschungseinrichtungen werden zu 100% gefördert. | Bei Einzelprojekten: max. 125.000 €
Bei Kooperationsprojekten: max. 250.000 € |
| Förderquote | 25 – 45% der zuwendungsfähigen Kosten, abhängig von Größe, Alter und Standort des Unternehmens | 30-55% der zuwendungsfähigen Kosten, abhängig von Größe, Alter und Standorten der Unternehmen und Projektpartner | 50 – 70%, abhängig von der Unternehmensgröße |
| Projektdauer | Max. 36 Monate | Max. 36 Monate |
Stärkung der Innovationskraft und des Netzwerks: Die Teilnahme an einem ZIM-Projekt ermöglicht es Unternehmen, gemeinsam mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen an innovativen Lösungen zu arbeiten. Durch den Austausch von Know-how und Ressourcen können neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden, was langfristig die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
Themenoffenheit: ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm, das Unternehmen zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren verhilft.
Einfaches, zügiges Antragsverfahren: Das Programm besitzt ein einstufiges Antragsverfahren, das in sechs bis acht Wochen durchlaufen werden kann.
Im Gegensatz zu anderen Fördermitteln sind bei dem Zentralen Innovationsprogramm einige Besonderheiten zu berücksichtigen.
Das F&E-Projektdarf erst nach Erhalt des Bescheids gestartet werden. Bei der Forschungszulage ist zum Beispiel eine rückwirkende Förderung möglich und üblich.
Nach Ablehnung des Bescheids ist es nicht gestattet, dasselbe Projekt neu einzureichen. Umso wichtiger ist, von Anfang an alle wichtigen Projektdetails und Projektkosten zu berücksichtigen.
Das Projekt sollte so genau wie möglich beschrieben und kalkuliert werden, da jede Änderung mit dem Projektträger abgestimmt werden muss.
Es können jederzeit Rückfragen zum Inhalt, der Kalkulation oder zum Unternehmen selbst gestellt werden. Bei Kooperationsprojekten könne alle Partner oder nur ein Teilnehmer Nachforderungen bekommen.
Erfüllungspflicht: Nach der Bewilligung sind die Unternehmen zur Umsetzung des F&E-Projekts verpflichtet.
Verwertungspflicht: Auch zwei Jahre nach Projektenende müssen Unternehmen nachweisen, wofür die Fördermittel aufgewendet wurden.
Veröffentlichungspflicht: Um Transparenz gegenüber der Verwendung öffentlicher Mittel zu schaffen, sind Projekte mit über 100.000 € Förderung zu veröffentlichen.
ZIM wird über einstufiges Antragsverfahren abgewickelt, wobei jeder Projektpartner aufgefordert ist, einen eigenen Antrag einzureichen. Seit November 2025 ist die Antragsstellung vollständig digital über das Online-Portal der Förderzentrale Deutschland möglich.
Die Administration beim ZIM-Förderprogramm erfolgt über verschiedene Projektträger, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie agieren. Derzeit zuständig sind AiF Projekt und VDI/VDE Innovation + Technik.
Die Begutachtung dauert in etwa 12 Wochen. Wird der Antrag positiv entschieden, kann mit der Umsetzung des F&E-Projekts begonnen werden. Wird er jedoch abgelehnt, ist keine erneute Einreichung desselben Projekts erlaubt. Es können auch Rückfragen und Nachforderungen gestellt werden, die von den einzelnen Projektteilnehmenden beantwortet werden müssen.
Planen Sie ein innovatives Forschungsprojekt, das möglicherweise für eine ZIM-Förderung in Frage kommt? Leyton ist der ideale Partner an Ihrer Seite. Unsere Expert:innen für Fördermittel haben viele Unternehmen und Projekte erfolgreich durch Förderprogramme begleitet.
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